Mittwoch, 27. Januar 2016

Gut für Auerbach


Um diesem Anspruch auch künftig gerecht zu werden, trafen sich CSU, Frauen Union und Junge Union Auerbach am 09. Januar 2016 zu einer ganztägigen Klausurtagung im Hotel Gasthof Post in Königstein.

Auf der Tagesordnung standen Themen, mit denen man Auerbach voranbringen kann. So referierte Kreis- und Stadtrat Eugen Eckert über die Zukunft der Krankenhäuser in Sulzbach-Rosenberg und Auerbach, deren Existenz und Fortbestand als äußerst wichtig erachtet wird. Nur so kann  verhindert werden, dass es für die Landbevölkerung zu langen Anfahrtswegen in Großkliniken in den Ballungsräumen kommt. Dafür soll auf gesundheitspolitischer Ebene gekämpft werden, denn Geld darf nicht allein Entscheidungskriterium sein, auch wenn realwirtschaftliche Bedingungen immer maßgeblicher werden.

Kreis- und Stadtrat Helmut Zerreis stellte mögliche Pläne zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur  vor, wobei nicht nur über die Verkehrswege von überregionaler Bedeutung nachgedacht wurde. Vielmehr werden auch Verbesserungen "im Kleinen" angestrebt, sowohl im Stadtgebiet als auch im Umland. Beispielhaft führte Helmut Zerreis hier die Gefahrenstelle bei Ranna an, bei der er sich dem Wunsch der Bewohner von Ranna annahm und, zusammen mit Stefan Egerer und MdL Dr. Harald Schwartz, um eine Entschärfung bemühte.

CSU Geschäftsführerin Helga Trenz thematisierte leidenschaftlich die Frauen in der Kommunalpolitik, bezog aber eine klare Position gegen eine Quotenregelung! Vielmehr stand am Ende der Diskussion das klare Ergebnis, das sich bei der CSU jede Frau gerne einbringen darf und soll und dieses Engagement auch gefördert wird.

Die junge Generation ist diesbezüglich schon einen Schritt weiter, steht doch mit Corinna Bader eine junge, engagierte Frau an der Spitze der JU Auerbach.

Stadtrat Uwe Ditz ließ noch einmal die im Wahlkampf bei der Bürgerinnenversammlung vorgetragenen Anliegen Revue passieren und freute sich, dass schon einige der Anregungen umgesetzt werden konnten. So geht die Sanierung des Friedhofs ganz klar darauf zurück. Und auch die langjährige Forderung der Frauen Union nach einem Begrüßungsgeschenk für Neugeborene wurde jetzt plötzlich realisiert.

Allerdings sind noch weitere Themen offen. So war es beispielsweise ein wichtiges Anliegen, in der Unteren Vorstadt einen gefahrlosen Übergang für die Bewohner des Caritasheims und die Kinder, die im Hort sind, zu schaffen. Hier wird die CSU darauf achten, dass bei der bevorstehenden Sanierung der Unteren Vorstadt diesen Wünschen der Bürgerinnen Rechnung getragen wird. Weiterhin machte er sich Gedanken über Betriebsansiedlungen in Auerbach. Nachdem das Industriegebiet Saas nun durch die Vertragsauflösung mit WITRON frei planbar ist, rief Stadtrat Uwe Ditz dazu auf, dass seitens der Stadt Überlegungen über eine Strategie für Firmenneuansiedlungen erfolgen müssen. Es gehe nicht vordergründig darum, einen oder zwei Großbetriebe zu finden. Vielmehr lohne es sich, kleinen Firmen eine Chance zu geben, die wachsen können. Die These anderer Lokalpolitiker, Neuansiedlungen machen keinen Sinn, weil man dadurch die Fachkräfte von anderen Unternehmen abziehe, bezeichnete Ditz als „riesengroßen Unsinn“. „Jeder neue Fachbetrieb erzeugt Zuzug. Auerbach hat als Wohnort einiges zu bieten.“ Zuzug wiederum wirke sich positiv auf die Einkommenssteuer aus, sowie auf die Sicherung des Schulstandorts Auerbach. „Wenn wir glauben, wir können den Status Quo in der lokalen Wirtschaft einfach so verwalten, dann haben wir schon den Stillstand oder gar den Rückschritt eingeläutet“, so Ditz.

Die stellvertretenden CSU Ortsvorsitzenden Christian Trenz und Christian Lindner blickten zurück auf die Wahlkampfergebnisse der CSU aus dem Jahr 2014. Ebenso wurden ausgewählte Wahlkampfthemen der CSU aus heutigem Blickwinkel beleuchtet. Hier wurde klar, dass viele Themen ihre Brisanz bis heute nicht verloren haben. Im Rahmen der daraufhin geführten Diskussion wurde die zukünftige Positionierung des Ortsverbandes zu diesen Themen erarbeitet.

Der stellvertr. CSU Ortsvorsitzende Siegfried Neukam informierte über den aktuellen Stand der von ihm und Peter Koch initierten Kinder- und Jugendwerkstatt und die hierbei noch zu meisternden Hürden. Dieses Thema aus dem Wahlkampf soll weiter vorangetrieben werden. Als nächstes steht deshalb die Gründung eines gemeinnützigen Vereins an, für den noch Unterstützer gesucht werden.


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